Welpe sitzt vor zwei Futternäpfen mit Nass- und Trockenfutter – Symbolbild für die Frage, welches Hundefutter für Welpen geeignet ist.

Welches Hundefutter ist das Richtige für Deinen Welpen?

Der Moment, in dem ein Welpe ins Leben tritt, hat etwas Magisches: winzige Pfoten, übersprudelnde Energie und ein Hunger, der gefühlt nie endet. Genau bei diesem Hunger beginnt die wichtigste Frage vieler Hundebesitzer: Welches Hundefutter ist wirklich gut für Welpen? Und wie stellst du sicher, dass dein kleiner Partner alle Nährstoffe bekommt, die er für ein gesundes Wachstum braucht?

Die Wahl des besten Welpenfutters ist mehr als nur eine Frage des Geschmacks. Welpen wachsen schnell – Knochen, Muskeln, Organe und Gehirn entwickeln sich in Rekordzeit. Deswegen brauchen sie ein speziell abgestimmtes Welpenfutter, das deutlich andere Ansprüche erfüllt als Adult-Futter.

Die Fachliteratur zeigt klar: Welpen benötigen während des Wachstums mehr Energie pro Kilogramm Körpergewicht, ein höherwertiges Proteinangebot sowie ein präzises Mineralstoffverhältnis, insbesondere von Kalzium zu Phosphor.
Quellen:

  • Meyer & Zentek: Ernährung des Hundes (parey)
  • National Research Council (NRC): Nutrient Requirements of Dogs and Cats
  • Zentek et al., Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (peer-reviewte Veröffentlichungen)

Die besonderen Bedürfnisse von Welpen – was Welpenfutter so wichtig macht

Erhöhter Energiebedarf

Welpen benötigen bis zum 2,5-fachen Energiebedarf eines erwachsenen Hundes (Meyer/Zentek).

Proteine für Muskel- & Organentwicklung

Hochwertige tierische Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit fördern:

  • Aufbau von Muskulatur
  • Entwicklung der Organe
  • Funktion des Immunsystems

Studien zeigen, dass Qualität wichtiger ist als reine Proteinmenge (Zentek et al.).

Fette & essenzielle Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren (insbesondere DHA) unterstützen die Gehirnentwicklung und sind wissenschaftlich gut dokumentiert.

Kalzium & Phosphor – entscheidend für gesundes Wachstum

Ein falsches Calcium:Phosphor-Verhältnis kann Wachstumsstörungen verursachen – besonders bei grossen Rassen.
Empfohlen: 1.1:1 bis 1.8:1 (DVG-Ernährungskommission).

Vitamine & Spurenelemente

Welpen benötigen u. a.:

  • Vitamin A & D für Knochenwachstum
  • Vitamin E als Antioxidans
  • Kupfer, Zink & Eisen für Haut, Fell & Immunsystem
    (Alle Angaben durch Meyer/Zentek & NRC gestützt.)

Wachstumsphasen und wann du das Futter anpassen solltest

1. Phase: 8 Wochen – 6 Monate

Die intensivste Wachstumsphase. Höherer Energiebedarf, mehrere Mahlzeiten pro Tag.

2. Phase: 6 – 12/18 Monate (abhängig von der Rasse)

Wachstum verlangsamt sich, aber Knochen & Gelenke reifen weiter.

Wann auf Adult-Futter umstellen?

  • kleine Rassen: 9–12 Monate
  • mittelgrosse Rassen: 12–15 Monate
  • grosse & riesige Rassen: 18–24 Monate

Zentek & NRC empfehlen, erst nach Abschluss der Hauptwachstumsphase umzustellen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe im Welpenfutter – worauf du achten solltest

1. Hochwertige tierische Proteine

Z. B. Geflügel, Lachs, Ei.
Unterstützen Wachstum & Immunsystem (nachweislich in veterinärmedizinischer Ernährungsforschung).

2. Ausgewogene Fette & Omega-3-Fettsäuren (DHA)

Fördern Hirnentwicklung & Sehvermögen.

3. Kohlenhydrate & Ballaststoffe

Für sensible Welpenmägen ist eine gute Verdaulichkeit entscheidend.

4. Mineralstoffe & Vitamine im richtigen Verhältnis

Besonders wichtig bei grossen Rassen.

5. No-Gos in Welpenfutter

  • künstliche Farb- und Aromastoffe
  • überhöhte Energiezufuhr
  • zu viel Kalzium (gefährlich für grosse Rassen)
  • undefinierte tierische Nebenerzeugnisse

Natürliches Futter für Welpen – warum viele Hundehalter darauf setzen

Natürliches Welpenfutter punktet durch:

  • nachvollziehbare Proteinquellen
  • hohe Verdaulichkeit
  • transparente Zutatenlisten
  • keine künstlichen Zusätze
  • schonende Zubereitung

Solange die Nährstoffbilanz stimmt (Alleinfuttermittel!), ist natürliches Futter eine attraktive Option – besonders für sensible Welpen.

Fütterungsempfehlungen: Wie viel und wie oft frisst ein Welpe?

Die meistgesuchte Frage: Wie viel Gramm frisst ein Welpe pro Tag?

Die Antwort hängt ab von:

  • Alter
  • Rasse
  • Aktivität
  • zu erwartendem Endgewicht

Allgemeine Richtwerte (wissenschaftlich gestützt, z. B. NRC & Meyer/Zentek):

  • 8–12 Wochen: 3–4 Mahlzeiten/Tag
  • ab 12 Wochen: 3 Mahlzeiten/Tag
  • ab 6 Monaten: 2 Mahlzeiten/Tag

Wachstumskurven und Body-Condition-Score helfen dir, die richtige Menge zu bestimmen.

Futterumstellung richtig machen

Eine neue Nahrung sollte über 5–7 Tage langsam eingeführt werden, um Verdauungsschwankungen zu vermeiden.

Häufige Fehler bei der Welpenfütterung – und wie du sie vermeidest

1. Überfütterung
Kann zu schnellem Wachstum und Gelenkproblemen führen (DVG-Studien).

2. Falsches Futter (kein Welpenfutter)
Adult-Futter deckt den Bedarf eines Welpen nicht.

3. Zu viele Snacks
Snacks sollten max. 10 % des täglichen Energiebedarfs ausmachen.

4. Vitamin- & Kalziumzusätze ohne Bedarf
Gefährlich, besonders bei grossen Rassen – wissenschaftlich klar belegt.

Pure Naturfutter für Welpen – Empfehlungen für eine naturnahe Ernährung

Bei Pure Naturfutter findest du hochwertige, natürliche Welpenrezepte, u. a.:

  • Welpen-Trockenfutter mit klar definierten tierischen Proteinen
  • Welpen-Nassfutter mit hoher Verdaulichkeit
  • optimiertem Kalzium-Phosphor-Verhältnis
  • ohne künstliche Farb- oder Aromastoffe
  • geeignet als Alleinfuttermittel (keine Zusatzsupplemente nötig)

Ideal für Welpen, die hochwertige, naturbelassene Nahrung gut vertragen.
(Hinweis: Keine Heilversprechen – es handelt sich um ernährungsphysiologisch ausgewogene Alleinfuttermittel.)

Ein starkes Fundament für ein gesundes Hundeleben beginnt mit der richtigen Ernährung. Wenn du auf hochwertiges Welpenfutter, ein ausgewogenes Nährstoffprofil und angepasste Fütterungsmengen achtest, unterstützt du deinen Welpen optimal beim gesunden Aufwachsen.

Hundefutter für Welpen – die häufigsten Fragen

1. Welches Hundefutter ist am besten für Welpen?

Das beste Welpenfutter ist ein Alleinfuttermittel, das speziell für das Wachstum entwickelt wurde („Welpen“, „Junior“, „Wachstum“). Es sollte hochwertige tierische Proteine, ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis und essentielle Fettsäuren enthalten. Wissenschaftliche Quellen wie Meyer/Zentek und NRC betonen, dass eine bedarfsgerechte Nährstoffbalance entscheidend ist.

2. Brauchen Welpen ein spezielles Welpenfutter?

Ja. Welpen haben einen deutlich höheren Energie-, Protein- und Mineralstoffbedarf als erwachsene Hunde. Adult-Futter ist für das schnelle Wachstum nicht ausgelegt und kann zu Unter- oder Überversorgung bestimmter Nährstoffe führen.

3. Wie viel frisst ein Welpe pro Tag?

Die Menge hängt ab von Alter, Aktivität, Rasse und zu erwartendem Endgewicht. Herstellerangaben sind ein guter Startpunkt. Tierärztliche Ernährungsliteratur (z. B. Zentek) empfiehlt zusätzlich regelmässige Gewichtskontrollen und Body-Condition-Scoring, um die optimale Menge festzulegen.

4. Wie oft sollte ein Welpe am Tag gefüttert werden?

  • 8–12 Wochen: 3–4 Mahlzeiten
  • 3–6 Monate: 3 Mahlzeiten
  • ab ca. 6 Monaten: 2 Mahlzeiten
    Mehrere kleine Mahlzeiten werden von Welpen besser vertragen.

5. Ab wann darf ein Welpe normales Hundefutter (Adult) bekommen?

Der Zeitpunkt hängt von der Rasse ab:

  • kleine Rassen: 9–12 Monate
  • mittelgrosse Rassen: 12–15 Monate
  • grosse & riesige Rassen: 18–24 Monate
    Erst nach Abschluss der Hauptwachstumsphase sollte auf Adult-Futter umgestellt werden.

6. Ist Trockenfutter oder Nassfutter besser für Welpen?

Beide Varianten sind geeignet, solange es sich um ein vollwertiges Welpenfutter handelt. Trockenfutter ist energiereich und praktisch zu dosieren. Nassfutter hat eine höhere Feuchtigkeit und wird oft besonders gut akzeptiert. Viele Halter nutzen eine Kombination aus beiden.

7. Können Welpen BARF bekommen?

Ja, aber nur mit einer professionell erstellten Rationsberechnung, da BARF ohne präzise Planung zu Nährstoffungleichgewichten führen kann. Die deutsche tierärztliche Literatur (Zentek, DVG) weist darauf hin, dass gerade Kalzium, Phosphor und Vitamine schnell falsch dosiert werden.

8. Welche Zutaten sollten in Welpenfutter NICHT enthalten sein?

Achte darauf, dass diese Stoffe nicht oder nur minimal enthalten sind:

  • künstliche Farb- oder Aromastoffe
  • sehr minderwertige Proteine („nicht deklarierte tierische Nebenerzeugnisse“)
  • überhöhte Mineralstoffzusätze wie zusätzliches Kalzium
  • zu viel Zucker oder Geschmacksverstärker

9. Wie stelle ich meinen Welpen auf ein neues Futter um?

Die Umstellung sollte über 5–7 Tage erfolgen:

  1. Tag: 10 % neues Futter
  2. Tag: 20 % neues Futter
    … bis 100 %.
    So kann sich das Verdauungssystem gut anpassen.

10. Welche Snacks sind für Welpen geeignet?

Snacks sollten möglichst natürlich, gut verdaulich und für Welpen geeignet sein. Sie sollten maximal 10 % der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. Einige Kauartikel sind für sehr junge Welpen ungeeignet, weil sie zu hart oder zu fettreich sind.

11. Wann ist Welpenfutter für grosse Rassen besonders wichtig?

Grosse und riesige Rassen wachsen länger und sind besonders sensibel für Fehlversorgungen mit Energie oder Mineralstoffen. Studien zeigen, dass eine angepasste Energiezufuhr und ein korrektes Kalzium-Phosphor-Verhältnis das Risiko für Wachstumsprobleme reduzieren können.

12. Sollte ich meinem Welpen Vitamine oder Mineralstoffe zusätzlich geben?

Nur, wenn ein Tierarzt dies ausdrücklich empfiehlt. Ein gutes Welpen-Alleinfutter deckt den Bedarf vollständig ab. Zusätzliche Supplemente – vor allem Kalzium – können das Wachstum beeinträchtigen.

Wenn du deinem Welpen ein natürliches, hochwertiges und ausgewogenes Futter bieten möchtest, schau dir die Welpenprodukte von Pure Naturfutter an.

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