Futterumstellung bei Katzen: So gelingt der Wechsel auf Naturfutter
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Kennst du diesen Blick? Du stellst deiner Katze neues Futter hin – und sie schaut dich an, als hättest du gerade beschlossen, ihre komplette Welt auf den Kopf zu stellen. 😅 Fun Fact: Katzen prägen sich Futteraromen schon im Kittenalter stark ein. Deshalb reagieren viele Samtpfoten skeptisch, wenn plötzlich etwas Neues im Napf landet.
Genau hier beginnt die Futterumstellung auf Naturfutter – und mit der richtigen Strategie klappt sie entspannter, als du vielleicht denkst.
Warum eine Futterumstellung auf Naturfutter sinnvoll ist
Katzen sind obligate Karnivoren. Ihr Körper ist auf tierisches Eiweiss, hochwertige Fette und wenige, gut verdauliche Zutaten ausgelegt. Viele herkömmliche Futtersorten enthalten jedoch:
- künstliche Aromastoffe
- Zucker oder Getreide als Füllstoffe
- minderwertige Nebenerzeugnisse
- synthetische Konservierungsstoffe
Naturfutter wie das von Pure Naturfutter setzt stattdessen auf:
- hohe Fleischanteile
- natürliche Zutaten
- transparente Deklaration
- Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe
Eine Umstellung auf natürliches Katzenfutter kann:
- die Verdauung stabilisieren
- das Fell glänzender machen
- Unverträglichkeiten reduzieren
- das allgemeine Wohlbefinden steigern
Gerade bei empfindlichen Katzen zeigt sich oft nach einigen Wochen eine deutlich bessere Vitalität.
Drei Methoden für die Futterumstellung bei Katzen
Jede Katze ist anders. Manche sind neugierig, andere extrem wählerisch. Hier findest du drei bewährte Wege – inklusive ehrlicher Einordnung.
1️⃣ Die schnelle Methode: Direktumstellung
Du stellst von heute auf morgen komplett auf Naturfutter um.
Vorteile:
- Schnell abgeschlossen
- Kein Mischen oder Rechnen
- Manche Katzen akzeptieren es sofort
Wichtig:
Katzen können bei zu langer Futterverweigerung gesundheitliche Probleme entwickeln. Beobachte also genau, ob deine Katze frisst.
💡 Tipp: Ein paar zerbröselte Leckerlis, etwas Kochwasser vom Fleisch oder PURE Delicious & Healthy Food Topping können das neue Futter attraktiver machen.
2️⃣ Die sanfte Methode: Schrittweise Gewöhnung (Empfohlen)
Das ist in den meisten Fällen die beste Variante.
So gehst du vor:
Tag 1–2: 75 % altes Futter, 25 % Naturfutter
Tag 3–4: 50 % / 50 %
Tag 5–6: 25 % altes Futter, 75 % Naturfutter
Ab Tag 7: 100 % Naturfutter
Diese Methode gibt dem Verdauungssystem Zeit, sich anzupassen – und deiner Katze die Möglichkeit, sich langsam an neue Gerüche und Texturen zu gewöhnen.
Gerade bei sensiblen Katzen oder älteren Tieren ist diese Variante ideal.
3️⃣ Die radikale Methode: Fasten und Umstellung (Nicht empfohlen)
Manchmal liest man, dass Katzen 2–3 Tage hungern sollen, bis sie das neue Futter akzeptieren.
Hier ist Vorsicht geboten.
Katzen dürfen nicht länger als 24 Stunden nichts fressen, da sonst eine sogenannte hepatische Lipidose (Fettleber) drohen kann. Diese Methode bedeutet enormen Stress und ist in den meisten Fällen nicht nötig.
Unsere klare Empfehlung: Lieber Geduld als Druck.
Was passiert nach der Umstellung?
In den ersten Tagen kann es zu folgenden Veränderungen kommen:
- Weicherer oder häufigerer Kot
- Veränderter Geruch des Stuhls
- Leicht veränderter Appetit
Das ist normal. Der Darm passt sich an die hochwertigeren, natürlicheren Zutaten an. Nach ein bis zwei Wochen stabilisiert sich die Verdauung in der Regel deutlich.
Viele Katzenhalter berichten ausserdem von:
- weniger Kotmenge
- weniger starkem Kotgeruch
- sichtbar besserem Fell
Typische Fehler bei der Futterumstellung
- Zu schneller Wechsel bei sensiblen Katzen
- Ständiges Hin- und Herwechseln
- Zu viele Snacks parallel
- Stressige Umgebungsveränderungen während der Umstellung
Halte die Umgebung ruhig und verändere möglichst nur einen Faktor: das Futter.
Extra-Tipps für mäkelige Katzen
- Futter leicht anwärmen (Geruch wird intensiver)
- Kleine Portionen anbieten
- Napfmaterial prüfen (manche Katzen mögen kein Metall)
- Neue Sorte mit etwas Lieblingsgeschmack kombinieren
Geduld zahlt sich hier wirklich aus.
💡 Tipp: Lies dazu auch unseren Blog-Beitrag: Mein Hund / meine Katze frisst nicht – was kann ich tun?
Fazit: Naturfutter lohnt sich – mit der richtigen Strategie
Die Futterumstellung bei Katzen ist weniger ein Kampf als ein Prozess. Wenn du strukturiert vorgehst und deine Katze gut beobachtest, wird sie sich Schritt für Schritt an hochwertiges Naturfutter gewöhnen.
Und genau hier beginnt echte Prävention: Eine artgerechte, natürliche Ernährung ist die Basis für ein langes, vitales Katzenleben.
Wenn du gerade überlegst, den Wechsel zu starten, schau dir die natürlichen Rezepturen von Pure Naturfutter an. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment für den ersten Schritt Richtung Napf-Upgrade. 😺
FAQ zur Futterumstellung bei Katzen
Wie lange dauert eine Futterumstellung bei Katzen?
In der Regel dauert eine Futterumstellung etwa 5 bis 10 Tage. Sehr sensible oder ältere Katzen können auch 2–3 Wochen benötigen. Wichtig ist, das neue Naturfutter schrittweise unterzumischen und die Reaktion deiner Katze genau zu beobachten.
Was tun, wenn meine Katze das neue Futter nicht frisst?
Bleib ruhig und vermeide ständiges Sortenwechseln. Du kannst:
- das Futter leicht anwärmen
- etwas Kochwasser vom Fleisch untermischen
- kleine Portionen anbieten
- das neue Futter mit etwas Bekanntem kombinieren
Wichtig: Katzen sollten nicht länger als 24 Stunden komplett nichts fressen, da sonst gesundheitliche Risiken entstehen können.
Ist Durchfall bei der Futterumstellung normal?
Ja, ein weicherer oder häufigerer Kot kann in den ersten Tagen auftreten. Der Darm stellt sich auf die neue Zusammensetzung ein. Hält der Durchfall länger als ein paar Tage an oder wirkt deine Katze apathisch, solltest du tierärztlichen Rat einholen.
Warum ist Naturfutter besser für meine Katze?
Katzen sind Fleischfresser. Hochwertiges Naturfutter wie von Pure Naturfutter enthält:
- hohe Fleischanteile
- keine künstlichen Zusätze
- keine Füllstoffe
- transparente Deklaration
Das kann Verdauung, Fell, Energielevel und langfristige Gesundheit positiv beeinflussen.
Kann ich Trockenfutter und Nassfutter mischen?
Grundsätzlich ja. Allerdings haben beide unterschiedliche Verdauungszeiten. Bei einer Umstellung auf hochwertiges Nass- oder Naturfutter ist es oft sinnvoll, Trockenfutter schrittweise zu reduzieren, um den Verdauungstrakt nicht zu überfordern.
Tipp - Blog-Beitrag: Sollte man Trocken- und Nassfutter mischen? Vorteile, Nachteile & Tiergesundheit im Überblick
Soll ich meine Katze bei der Umstellung hungern lassen?
Nein. Eine bewusste Futterverweigerung über mehrere Tage ist keine gute Idee. Katzen können schnell eine sogenannte Fettleber entwickeln, wenn sie nicht ausreichend Energie aufnehmen. Eine sanfte, schrittweise Umstellung ist immer die bessere Wahl.
Ab welchem Alter kann ich auf Naturfutter umstellen?
Grundsaetzlich in jedem Alter – vom Kitten bis zur Seniorkatze. Je früher du auf hochwertige, natürliche Zutaten setzt, desto besser unterstützt du die langfristige Gesundheit deiner Katze.
Wenn du ueberlegst, den Wechsel anzugehen, starte am besten mit einer sanften Umstellung und beobachte deine Katze genau. Hochwertige Rezepturen von Pure Naturfutter machen dir den Einstieg besonders leicht – natürlich, transparent und artgerecht. 😺